Mein Buch

Meine Geschichte

Hallo, ich freue mich sehr, dass Du meine Seite besuchst.
Ich sage „Du“, obwohl sich niemand in meinem Arbeitsumfeld sofort duzt. Ja, ich bin Banker! Eine Berufsbezeichnung mit wenig Glamour – außer innerhalb meiner Branche.
Ich war und bin gern Banker und das aus Überzeugung! Und doch gab es einen Punkt in meinem Leben, der mich mein berufliches Wirken kritisch reflektieren ließ. Wäre dies nicht geschehen, wärst Du jetzt nicht hier und ich würde Dich nicht duzen.

Notiz 011
Vertrauen ist kein Zufall

05.07.2026

Mit diesem Gedanken durfte ich am 1. Juli 2026 als Regionaldirektor des Regionalbüros Berlin der Münchener Hypothekenbank unser Sommerfest eröffnen. Gemeinsam mit unseren Partnerbanken aus der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken, freien Vermittlern sowie Kolleginnen und Kollegen aus München kamen Menschen zusammen, die weit mehr verbindet als ein gemeinsames Geschäft: das Vertrauen in eine verlässliche Partnerschaft.

Im Mittelpunkt meiner Rede standen deshalb nicht wirtschaftliche Entwicklungen oder Markttrends, sondern Vertrauen, Verlässlichkeit, Solidität und Partnerschaftlichkeit – Werte, die das genossenschaftliche Selbstverständnis prägen und die die Münchener Hypothekenbank seit 130 Jahren lebt. Nicht als Tradition um ihrer selbst willen, sondern als Haltung. Denn Vertrauen entsteht nicht durch Worte. Es wächst durch Verlässlichkeit. Partnerschaft entsteht nicht durch Verträge. Sie entsteht durch gemeinsames Handeln.

Meine Rede sollte deshalb mehr sein als eine Begrüßung. Sie war eine Einladung, den anschließenden Abend im Geist dieser Werte zu gestalten. Denn Gespräche gewinnen an Tiefe, wenn sie auf Vertrauen gründen. Begegnungen werden wertvoll, wenn sie von Respekt getragen sind. Und Netzwerke entfalten ihre größte Stärke dort, wo aus geschäftlichen Kontakten echte Partnerschaften werden

So wurde das Sommerfest zu dem, was gelungene Begegnungen auszeichnet: ein Abend, an dem Werte nicht nur benannt, sondern in jedem Gespräch erlebbar wurden.

Notiz 010
Es gibt Abende, die bleiben.

25.12.2025

Manchmal habe ich an diesem Abend einfach nur in die Gesichter geschaut.

In vertraute Gesichter.

In Menschen, die mich über Jahrzehnte begleitet haben. Menschen, die mich geprägt, gefordert, unterstützt und bereichert haben. Menschen, die geblieben sind.

In solchen Momenten wird einem bewusst, dass Erfolg nicht das ist, was man erreicht hat. Erfolg sind die Menschen, mit denen man seinen Weg gehen durfte.

Vielleicht war genau das der eigentliche Zauber dieses Abends.

Hoch über den Dächern Berlins, im stilvollen Ambiente des Alice Rooftop, entstand eine Atmosphäre, die sich kaum planen lässt. Eleganz ohne Distanz. Herzlichkeit ohne Inszenierung. Es wurde erzählt, gelacht, erinnert und gefeiert. Nicht das Programm machte diesen Abend besonders – es waren die Menschen, die ihn mit Leben füllten.

Und doch hatte dieser Abend seine ganz eigene Dramaturgie.

Mit Charme, Witz und beeindruckender Artistik eröffneten Lutz & Moritz den Abend und schafften das, was nur wenige Künstler vermögen: Sie brachten Menschen zum Staunen und gleichzeitig miteinander ins Gespräch. Ihre Kunst war mehr als Unterhaltung – sie war ein wunderbarer Auftakt für einen Abend voller Begegnungen.

Es folgte Axel Herrig, dessen außergewöhnliche Stimme den Raum mit den großen Melodien von Frank Sinatra bis Falco erfüllte. Seine Musik drängte sich nie in den Vordergrund – sie schuf Atmosphäre. Sie wurde zum Klang eines Abends, an den man sich gern erinnert.

Als der Abend langsam in die Nacht überging, übernahm DJane Ghia, Gitta Hauenheim. Mit ihrem feinen Gespür für Menschen und Stimmungen verwandelte sie festliche Eleganz in ausgelassene Lebensfreude. Plötzlich wurde nicht mehr nur geredet – es wurde getanzt, gelacht und gemeinsam gefeiert.

Dass all dies so selbstverständlich wirkte, war kein Zufall.

Mein besonderer Dank gilt meinem guten Freund Jörg Richter von MDKK. Er hat diesen Abend mit außergewöhnlichem Engagement, großer Kreativität und einer bemerkenswerten Liebe zum Detail geplant und begleitet. Die besten Gastgeber stehen selten im Mittelpunkt. Sie schaffen den Rahmen, in dem andere unvergessliche Momente erleben dürfen. Lieber Jörg – genau das ist Dir gelungen. Von Herzen danke.

Ebenso herzlich danke ich dem gesamten Team des Alice Rooftop. Mit Professionalität, Aufmerksamkeit und einer Gastfreundschaft, die man nicht lernen kann, sondern lebt, habt Ihr diesem Abend den perfekten Rahmen gegeben.

So schön all das war – der eigentliche Mittelpunkt des Abends war ein anderer.

Wir wollten nicht nur gemeinsam feiern. Wir wollten gemeinsam etwas bewegen.

Deshalb baten wir an diesem Abend um Spenden für die Norbert-Polter-Stiftung für krebskranke Kinder in Friesland.

Dass dabei nahezu 5.000 Euro zusammenkamen, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit. Dieses Geld wird im Jahr 2026 dort helfen, wo Hilfe dringend gebraucht wird. Es wird Hoffnung schenken – Kindern und ihren Familien, deren Alltag oft von Sorgen geprägt ist. Dass so viele Menschen diesen Gedanken mitgetragen haben, berührt mich weit mehr, als Worte es ausdrücken können.

Vielleicht war genau das das Schönste an diesem Abend.

Nicht das stilvolle Ambiente. Nicht die großartigen Künstler. Nicht die vielen wunderbaren Gespräche.

Sondern die Erkenntnis, dass die wertvollsten Momente unseres Lebens fast immer dieselbe Sprache sprechen.

Sie heißen Freundschaft. Sie heißen Vertrauen. Sie heißen Zusammenhalt.

Und manchmal entsteht aus einem einzigen Abend etwas, das weit über ihn hinausreicht.

Nicht nur Erinnerungen. Sondern Hoffnung. Und manchmal ist genau das der schönste Grund, zusammenzukommen.

Notiz 009
Wenn man sich für einen Anpfiff auch noch bedankt …

17.09.2025

An einem Abend mit dem ehemaligen Schweizer Fussballschiedsrichter URS MEIER verwandelt sich ein Anpfiff in einen Elfmeter.

In seinem Referat „Du bist die Entscheidung“, das ich am 17. September 2025 im Rahmen einer Veranstaltung erleben durfte, geht es um Motivation und Erfolg. Er zeigt dabei auf, was es braucht, um kurz- und langfristigen Erfolg zu haben, und wie man an die Spitze kommt und da auch bleibt!  

Natürlich geht es auch um die Frage „War es ein Foul oder nicht, gelbe Karte, rote Karte oder Weiterspielen?“

Meine Meinung: Urs Meier hat hier einen Elfmeter eiskalt in Zählbares umgewandelt.